VEM-Freiwillige   2017/2018   2016   2015   2014   2013   2012   2011   2010   2009 

Annika  |  Chantal  |  Charlotte  |  Feli  |  Franzi  |  Fritz  |  Hanna  |  Laura H  |  Laura M  |  Lena  |

Lina  |  Maida  |  Mareike  |  Matthis  |  Merlit  |  Miri  |  Paul  |  Pauly  |  Rebekka  |  Renke  |  Tabea  |

Menu:

Archiv

Blog durchsuchen:

September - Ankommen, Umgebung und Visum

Autor: Renke | Datum: 28 September 2017, 08:18 | 0 Kommentare

Hi Leute, heute kommt endlich mein erster Blogeintrag!üüIch bin nun einen Monat in Ruanda und nach dem Kommentar meiner Eltern, “Deine Mitfreiwilligen haben ja schon geschrieben..“, berichte ich nun sich endlich mal.

 

Anreise

Der Abschied von meinen Eltern fiel mir irgendwie seltsam leicht, was wohl daran lag, dass ich noch nicht wirklich begreifen konnte, dass es jetzt wirklich für ein Jahr ist.

Die Anreise verlief, bis auf, dass im Flugzeug nach Amsterdam Laura und ich saßen, Chantal und Feli allerdings zu lange an der Sicherheitskontrolle brauchten, sie es aber doch noch rechtzeitig schafften, reibungslos.

In Kigali erwarteten uns neben den Leuten von unserer Stelle auch Mars, Penina und François, ehemalige Süd-Nord-Freiwillige, die wir in Deutschland kennengelernt hatten, wir würden also von bekannten Gesichtern begrüßt, was echt schön war.

Von Kigali fuhren wir dann erst nach Shyogwe, wo Feli wohnt und erst am nächsten Morgen weiter nach Kigeme, was, da ich in den letzten 35 Stunden nur circa drei Stunden Schlaf hatte, sehr viel angenehmer war als gleich in der Nacht zu fahren.

 

Zu Hause

Meine erste Zeit in Kigeme war etwas einsam, da ich alleine in meinem Haus war, mich nicht auskannte und aus irgendeinem Grund meine SIM-Karte nicht funktionieren wollte. Außerdem kochte ich noch nicht selbst und bekam Essen aus der Diözesenküche. Damit es nicht so still war hörte ich 24/7 Känguru Chroniken.

Die Einsamkeit legte sich aber, als ich anfing zur Schule zu gehen, selbst zu kochen, zu waschen und zu putzen. Jetzt fühle ich mich schon sehr heimisch und wohl in meinem Haus.

Wenn ich dazu komme und mein Internet es zulässt werde ich mal ein paar Bilder von meinem Haus hochladen.

 

Kigeme

Mir wurde gesagt Kigeme sei ein kleines Dorf, doch für mich aus Ostfriesland ist es relativ groß, schon fast ein Städtchen. Aufgrund des Flüchtlingslagers mit ostkongolesischen Flüchtlingen leben außerdem viele Menschen in Kigeme. Generell ist es sehr bergig und sehr hoch, auf circa 2100 Meter, was für mich vom platten Land auf -5 Metern auch eher ungewohnt ist. Das Klima in Kigeme ist meist angenehm, weder zu warm noch zu kalt, doch man merkt die nahende Regenzeit, sodass es meist einmal am Tag stark regnet.

Man findet hier alles was man so braucht: Ein Krankenhaus, eine Kirche, mehrere Schulen, einen Markt und Läden die gefühlt auch alles verkaufen. Wenn man etwas braucht, es aber doch nicht in Kigeme finden kann nimmt man einfach einen kleinen Bus nach Nyamagabe, der nächst größeren Stadt, wo man auch das findet.

 

Schule

Die Schule ist sehr groß mit vielen Schülern aufgeteilt auf eine Vormittags- und eine Nachmittagsschicht. Sie ist eine Public School und geht von der Nursery School (Kindergarten), über die Primary School (Grundschule), die hier sechs Jahre von P1 bis P6 geht, bis zur Secondary School (Weiterführende Schule/Oberstufe), die drei Jahre von S1 bis S3 geht.

Am Anfang ging ich mit Samuel in die P1, später schaute ich mir noch die anderen Klassen der Primary School an und blieb erstmal in der P4.

 

Freunde

Mit ein paar Lehrern verstehe ich mich schon ganz gut, vor allem Samuel und ich sind gute Freunde geworden. Er hilft mir auch bei vielen Sachen, wie zum Beispiel beim beim Einkaufen, weil die Sprachbarriere doch noch sehr hoch  ist und ich mich mit Kinyarwanda noch relativ schwer tue.

Anfangs war auch noch Eunike auf Besuch in Kigeme, sie war vor drei Jahren Freiwillige in Kigeme. Sie konnte mir noch viele Fragen beantworten und mir helfen. 

Auch mit meiner Mentorin verstehe ich mich sehr gut und sie hilft mir wo sie kann.

 

Kigali

Nach circa einer Woche machte ich mich auf nach Kigali um die anderen Chantal, Feli und Laura zu treffen und unser Visum zu beantragen.

Mit dem Visum lief alles glatt und so sind wir vielleicht die ersten Ruandafreiwilligen, die nach drei Wochen ohne Probleme ihr Visum in der Tasche hatten.

Ich hatte, zwischen den Börsengängen fürs Visum, eine schöne Zeit mit den anderen in Kigali und konnte mich viel mit ihnen austauschen.

Es ist übrigens so, dass die anderen relativ zentral wohnen, während ich abgelegen auf dem Land wohne und vier bis fünf Stunden nach Kigali und zu den anderen fahre, aber das bin ich ja aus Deutschland gewöhnt.

 

So das war schon mein erster Blogeintrag und ein kurzer Bericht darüber, was ich so erlebe. Bei sonstigen Fragen oder Anmerkungen schreibt mir über WhatsApp oder einen Kommentar. 

Ich hoffe es hat euch gefallen und liebe Grüße aus Kigeme!


 

«Neuerer Eintrag | Älterer Eintrag»

 

 

Kommentare

 

 

Kommentar Verfassen

 This is the ReCaptcha Plugin for Lifetype