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Dezember - Weihnachten und Silvester/Neujahr

Autor: Renke | Datum: 12 Januar 2018, 16:17 | 0 Kommentare

Noheli nziza n’umwaka mushya muhire! (Frohe Weihnachten und ein frohes neues Jahr!)

Hier kommt mein nächster Blogeintrag über das (gar nicht so) furchtbare erste Weihnachten und Silvester ohne meine Familie. Viel Spaß!

 

Weihnachten

Weihnachten in Ruanda, wie ich es erlebt habe, ist etwas anders als in Deutschland.

Ein großer Unterschied schon vor Weihnachten ist, dass es keine richtige Adventszeit gibt, wie ich sie aus Deutschland gewöhnt bin. Das heißt man sieht vor Weihnachten keinen Schmuck (und auch an Weihnachten wenig bis gar keinen) und außer in der Kirche wird eigentlich überhaupt nicht über Advent und Weihnachten geredet.

An Weihnachten ist wohl der größte Unterschied, dass nicht am 24., sondern am 25. gefeiert wird. An diesem Tag gab es dann morgens einen großen, festlichen Gottesdienst und danach wird dann zu Hause groß gegessen. Das Hauptding an Weihnachten ist dann dieses Essen und dass die gesamte Familie zusammen kommt. Geschenken gibt es nämlich auch nicht. So hat es mir zumindest ein Freund erzählt. Er meinte auch, dass viele Leute sogar lieber Neujahr als Weihnachten feiern.

Ich habe an Heiligabend etwas gefeiert. Ich war morgens in der Kirche, auch wenn es ein normaler Sonntagsgottesdienst war, und später mit einem Freund Essen. Am Nachmittag habe ich dann selbstgebackene Plätzchen gegessen und Ostfriesentee getrunken. Insgesamt eigentlich nichts Großes oder Besonderes.

In einer Hinsicht hatte ich übrigens unfreiwillig sehr ruandische Weihnachten, denn das Packet meiner Eltern mit Geschenken ist in der Post verschwunden, oder noch nicht angekommen.

 

Silvester/Neujahr

Wie Weihnachten wird auch Silvester einen Tag später gefeiert. Es wird also nicht am Silvesterabend das Ende des Jahres, sondern an Neujahr das neue Jahr gefeiert.

An Silvester war hier in der Kirche von 19 bis 2 Uhr ein Gebet, zu dem ich ging. Das war zum Teil doch echt lang und hart, vor allem da ich ja sonst ab 21 oder 22 Uhr schlafe, aber auch sehr interessant. Zwischendrin haben wir auch ausgelassen getanzt,gesungen, uns gefreut und hatten Spaß, das könnte also fast doch als Silvesterparty zählen.

An Neujahr hatten wir vom Chor eine kleine Party mit Fantas, Fleisch(!) und coolen Unterhaltungen.

Sonst habe ich auch Silvester, wie Weihnachten, nicht sonderlich groß zelebriert, sondern einfach ein paar freie Tage genossen.



Weihnachten und Silvester in Kigeme kamen für mich dieses Jahr also ohne große Party aus und ohne viel Tradition, aber das kann ich ja noch jedes Jahr haben. Es war auf jeden Fall interessant und eine neue Erfahrung.

Das war's dann auch schon wieder von mir. Wie in jedem Monat waren im Dezember noch die ein oder anderen schönen, oder nicht so schönen Sachen, aber sonst nichts Erwähnenswertes. Deswegen nochmal frohes neues Jahr 2018, bei sonstigen Fragen, Anmerkungen, whatever, ihr wisst ja wie ihr mich erreichen könnt und fragt echt gerne nach wenn euch etwas interessiert, denn für mich ist so langsam echt alles normal, natürlich und nicht erwähnenswert, was aus eurer Sicht vielleicht total spannend ist.



PS: Sorry, dass der Eintrag mal wieder so spät kommt. Die traurige Wahrheit ist, dass ich ihn komplett getippt und fertig hatte und dann mein Internet abgestürzt ist. Dann hatte ich ein paar Tage keine Zeit, Lust und war zu deprimiert alles nochmal zu tippen, aber jetzt ist er ja da.

 

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